
Das Sauna heute nicht mehr gleich Sauna bedeutet, merkt man an den handelsüblichen Saunavarianten, die in ihrer Ausstattung und Technik sehr an den Bedürfnissen der Saunabesucher orientiert sind.
Hauptsätzlich werden dabei die wohltuenden Wärmekabinen in den Hauptkategoerien - klassische Sauna (Holzsauna, finnische Sauna, etc.), Sanarium, Dampfbad (Dampfdusche) sowie Infrarotkabine - unterschieden.
. Holzsauna .
Die herkömmliche, klassische Sauna verträgt Temperaturen von durchschnittlich 80 - 100°C bei extrem trockener Luft. Sie ist die traditonsreichste und am meisten vertretene Saunavariante in Privathaushalten sowie öffentlichen Anlagen. Die grundsätzliche Voraussetzung ist eine elektrische Zuleitung sowie ein ebener, fester Boden (z.B. Betonboden mit Estrich).
. Sanarium .
Das Sanarium ist der Mittelweg zwischen Holzsauna und Dampfbad: niedrigere Temperaturen bis zu 65°C bei einer Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 50%. Sie ist heufig als Kombinationsausstattung in Holzsaunaanlagen eingerichtet.
. Dampfbad .
Das sogenannte Römerbad ist ob seiner extremen Luftfeuchtigkeit (100%) zu einem Klassiker, vor allem bei Atemwegserkrankungen, geworden. Die durchschnittlichen Hitzetemperaturen liegen zwischen angenehmen 35-55°C. Ein Wasserzu- und -ablauf ist Grundvoraussetzung für den Einbau, der auch innerhalb einer Duschkabine (Dampfdusche) funktioniert.
. Infrarotkabine .
Hier kommen Tiefenwärmestrahlen (kurzwellige- / langwellige Infrarotstrahlen) zum Einsatz, die sich bei bis zu 50°C direkt auf die entspannende Körpererwärmung fixieren. Eine Kombination mit UV-Bestrahlung (Solarium) ist dabei eine zusätzliche, angenehme Alternativlösung.




