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Saunabaden

Saunieren ist entspannende Körperkultur und Hautreinheit gleichermaßen. Es kann den Geist und die Seele regenerieren und fördert viele gesundheitlichen Aspekte. Dabei sind jedoch gewisse Reglements einzuhalten, um den optimalen Nutzen erzielen zu können:

Ein Saunabad erfolgt in kompletter Nacktheit oder als Textilsauna (Bekleidung wie beispielsweise Saunakilt oder ähnliches aus Naturfrottier/Baumwolle). Wichtig ist das Ablegen von Metall (Schmuck), da es sonst zu schlimmen Hautverbrennungen führen kann. Vorab ist eine seifenhaltige Reinigung (Dusche) empfehlenswert, die die Körpertemperatur gerade in Kaltmonaten reguliert (normale Temperatur, keine Kaltstellen) und eine Aklimatisierung innerhalb der Räumlichkeiten darstellt.

. Saunagang .

Ein klassischer Saunagang beträgt durchschnittlich 10 Minuten und kann bis zu 20 Minuten ausgedehnt werden. Pro Saunabad werden bis zu zwei Wiederholungen durchgeführt. Dampfbäder oder Sanarium halten sich aufgrund der milderen Temperaturen eher an den höheren Zeitwert. Der Schwitzreiz wird während eines Saunaganges durch einen Aufguß (meist mit Duftkombination oder unterschiedlich zelebrierten Methoden) nochmals stark erhöht.

Nach jedem Saunagang erfolgt eine körperliche Abkühlung nach den Kneipschen Regeln - öffentliche Anlagen stellen hierfür oftmals moderne Whirlpools oder Tauchbecken zur Verfügung - in Privathaushalten meist per Dusche.

. Ruhe und Entspannang .

Zum Abschluß des Saunabadens ist eine ausgedehnte Ruhephase ein absolutes Muß. Hierzu sollten Ruheliegen - idealerweise leicht beheizt - und warme Wolldecken zur Verfügung stehen, in denen man gut eingewickelt zu leichter Musik die pure Erholung genießt. Ab diesem Zeitpunkt erreicht man die totale Streßbewältigungsphase des Alltages.